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TSV Murnau - DJK Waldram 1:5

Speedy "machts"

Die Nachfolge von Steffen Galm ist endlich geklärt. Sowohl die Vorstandschaft, als auch für die Trainerkollegen (siehe links) gilt "Speedy" als Wunschkandidat für die Rückrunde. Er selbst weiß, dass es keine einfache Aufgabe ist und viele "Körner" kostet. Zitat:"Das mache ich für den Verein." Stefan Schwinghammer hat dem TSV bis zum Saisonende seine Hilfe angeboten. Ziel ist der Klassenerhalt. Gemeinsamer Trainingsauftakt für die 1.-/2. Mannschaft und der A-Jugend ist am kommenden Donnerstag den 28.01.2016 um 19:15 Uhr an der Poschinger Allee.

Nur der Sieg zählt

TSV-Trainer Tischer will beruhigt in die Winterpause gehen

 

 

„Heute möchte ich eine Reaktion sehen!“ Die Order von Jan Tischer vor der Heimpartie gegen den 1. FC Garmisch-Partenkirchen II ist klar und unmissverständlich. Was der Trainer des TSV Murnau II – früher als Aktiver von der Abteilung Eisenfuß berüchtigt - damit zum Ausdruck bringen will: Jetzt muss ein Dreier her! Denn ein Sieg gegen die FC-Reserve würde zum Abschluss der A-Klassen-Hinrunde 14 Punkte auf der Habenseite bedeuten. Ursprünglich hatte das Gespann Tischer/Michael Koller 15 Zähler eingeplant. Mit einem weniger könnten die beiden auch gut leben.

„Wir hätten's auch gemütlicher haben können“, meint Tischer und zielt damit auf die unnötige 3:5-Pleite vor 14 Tagen gegen Mit-Kellerkind ASV Eglfing ab. Diesen, so Tischer, hätten seine Mannen regelrecht zum Toreschießen eingeladen.


Das soll heute gegen den 1. FC nicht mehr passieren. Wobei die junge Garde von Hüseyin Pekhamarat (Tabellenplatz 6, 16 Punkte, 29:17 Tore) nach Spitzenreiter Oberau (44) über den treffsichersten Sturm verfügt. 2,6 Tore pro Partie – das ist schon mal eine Marke. Tischer ist's egal: „Da müssen die Punkte her!“ Denn nachdem Verfolger ESV Penzberg II mit vier Zählern aus den zurückliegenden zwei Begegnungen bedrohlich nah an die Drachen herangerückt ist, laufen Jan's Jungs Gefahr, auf einem Abstiegsplatz überwintern zu müssen. „Und das wollen wir unter allen Umständen vermeiden.“

So paradox es klingt: Der Auftritt beim FC Oberau vor einer Woche (0:3) hat Tischer dahingehend auch Mut gemacht. „Wir haben gut dagegen gehalten“ - angesichts der Tatsache, dass der TSV arg dezimiert zum Tabellenführer angereist war. Zu allem Überfluss meldeten sich kurz vor dem Anpfiff noch Oldie Konrad Berger und Youngster Krith „Pepsi“ Laux“ mit Grippe ab. Gegen den 1. FC hofft Drachenbändiger Tischer auf einen gut gefüllten Kader – schließlich zählt heute nur ein Sieg.

Stürmische Zeiten dank Eder und Bacher

Schon 19 Treffer: Otterfings Traum-Sturm-Duo rockt die Liga

 

 

Wer gegen Aufsteiger Otterfing bestehen will, muss zwei Tormaschinen ausschalten. So lautet beim heutigen Duell an der Poschinger Allee die Erfolgsformel für den TSV Murnau. Auf dessen ohnehin sattelfeste Abwehr um Kapitän Beni Hausmann und Julian Büth wartet ein echter Gradmesser – und zwar in Gestalt von Simon Eder (zehn Treffer) und Florian Bacher (neun). Dieses kongeniale Sturm-Duo rockt die Liga und verbreitet beim jeweiligen Gegner Angst und Schrecken. „Über die beiden brauch' ich wohl nichts sagen“, meint Otterfings junger Trainer Raphael Schwarz und verweist auf die Statistik: 19 der 25 TSV-Tore gehen auf das Konto von Eder/Bacher.

Vor allem Bacher (26), der nach drei Landesliga-Jahren bei Nachbarverein TuS Holzkirchen wieder zum Heimatklub zurückkehrte, hat Otterfing enorme Schubkraft verliehen. Der Top-Torjäger trifft aber nicht nur aus allen Lagen, er reißt durch seinen unbändigen Willen und seine Laufbereitschaft auch Löcher in des Gegners Abwehr. Und davon profitiert Jungspund Eder. Er ist einer von acht A-Junioren, die zu Saisonbeginn zur Ersten Mannschaft stießen.

Ein ganz wichtiger Akteur im TSV-Korsett ist aber auch Schlussmann Tobias Eglseder. „Manuel Neuer ist nix dagegen“, scherzt sein Trainer. Mit allem Ernst fügt er hinzu: „Der Tobi hält auch mal den unhaltbaren Ball und ist auf der Linie überragend.“ Kurz und knapp: So ein Goalie kann den Unterschied ausmachen.

Raphael Schwarz (30) ist seit Juli übrigens alleine für Otterfings Erste zuständig. Nach dem Kreisliga-Abstieg vor zwei Jahren hatte er das Team gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Benjamin (29) gecoacht. Doch der kickt nebenbei in der Dritten Liga. Was in der Vorsaison bei der SpVgg Unterhaching noch möglich war, geht bei seinem neuen Arbeitgeber Preußen Münster nun schon allein aus geografischen Gründen nicht mehr. Also macht's Bruder Raphael nun alleine. Und der ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt. So kickte er in der Jugend bei Haching, heuerte beim FC Ismaning an und spielte in der Bezirksoberliga für die FT Starnberg 09. Dann riss er sich 2013 als Spieler von Bezirksligist TSV Gräfelfing das vordere und hintere Kreuzband – Karriereende mit 28 Jahren.

Nun geht Schwarz mit Feuereifer das Abenteuer Otterfing an. Sein Ziel: „Sich langfristig in der Liga etablieren.“ Denn eines will der TSVO nicht mehr sein: eine Fahrstuhl-Mannschaft.